Rückschau SundMehr "Was macht Schmerz geil?" - Gast: Psychiater und Ethnologe

Zwanzig Besucher trafen sich im Gesprächskreis SundMehr am 28.04.2017 zum Thema „Was macht Schmerz geil?“ Gast zum Thema, war Ethnologe und Psychiater Prof. Dr. med. Dr. phil. Peter Kaiser, der im Juli 2016 ein Buch "Heilige Qual und die Lust am Schmerz – Spiritualität und Sadomasochismus" veröffentlicht hatte.

Für einige Teilnehmer überraschend, wurde die Vorstellungsrunde mit der Gretchenfrage „Wie hältst Du’s mit der Religion?“ verbunden, was dem Gast, der eine seiner Doktorarbeiten dem Thema „Religion in der Psychiatrie“ gewidmet hatte, Aufschluss über die Hintergründe der Anwesenden geben sollte – spannt seine jüngste Buchveröffentlichung doch einen Bogen von Spiritualität zu Sadomasochismus. Bei den Statements der Anwesenden zeigte sich, dass sich fast jeweils ein Viertel der Anwesenden als explizit gläubig und ebenso viele als atheistisch oder nicht gläubig empfanden, wobei ein Mittelfeld in die eine oder andere Richtung tendierte; z.T. auch ohne feste Definition, ob ein vorhandener Glaube den christlichen- oder kirchlichen Vorstellung entspricht. Als nach der Vorstellungsrunde eine Rezension der wissenschaftlichen Arbeit angelesen wurde und der Religionswissenschaftler Peter Kaiser das Wort bekam, erläuterte er gleich, dass auch er die Vorstellungsrunde peinlich empfand, was der Erfahrung entspräche, dass es bei Befragungen zwei

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Wien: Termine im SMart Café - Mai 2017

Ausstellung derzeit: RoteDiamantin, Eintritt frei, kein Dresscode - Ausstellung bis 25.5.2017

Do, 4.5., ab 20 Uhr in der Kammer: Bondage Jour Fixe, veranstaltet von
Libertine Wien: 0664/4883112 (Mo+Mi 18-22 Uhr, Sa 10-20 Uhr), bondjf@libertine.at, www.libertine.at, Eintritt frei, Kein Dresscode, Kammer von 20-2 Uhr reserviert exklusiv für Bondage Jour Fixe-TeilnehmerInnen, jeder 1.Do im Monat

Fr, 5.5., ab 19 Uhr im 2.Raum und in der Kammer: tdsol4ever-Paartreff – Ein Treffen von Pärchen, die Ihre SM-Neigung in einem netten Rahmen, innerhalb eines Freundeskreises, außerhalb der eigenen vier Wände, erleben und ausleben möchten. In einem derartigen Rahmen sind Dinge möglich, die das Spiel zu zweit erweitern - oft fehlt eine dritte Hand oder ist ein notwendiges Spielzeug nicht vorhanden. Genauso werden Gespräche untereinander hoch geschätzt, die auf gegenseitigem Vertrauen und Respekt basieren. Wir freuen uns auf Paare aller Konstellationen. Das Outfit der Einzelnen sollte dem Anlass angemessen sein – gerne wird Fetischkleidung gesehen.

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Hamburg: 01.05.2017 - Der Sündikat-Montagsstammtisch

Der Sündikat-Montags -ältester Szene-Stammtisch Deutschlands - findet jeden ersten Montag im Monat, das nächste mal also am 01.05.2017 ab 20:00 Uhr

im Sorgenbrecher

Hamburger Berg 23

20359 Hamburg

Dieser Stammtisch richtet sich an alle SMer, unabhängig von ihrem Geschlecht und Ausrichtung. Vom Anfänger bis zum "alten Hasen", Top, Switch, Sub, Single oder Paar, Hetero, Bi, Lesbisch oder Gay - alle sind willkommen...

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28.04.2017 SundMehr: "Was macht Schmerz geil?" - Gast: Fachbuchautor (Psychiater, Ethnologe) und Presse

Der Gesprächskreis SundMehr trifft sich wieder am 28. April 2017 um 20.00 Uhr in der "Traube", Hauptstr. 35/37, 71394 Kernen-Rommelshausen.

Ein Themenwunsch am Anfang des Jahres war, sich damit auseinander zu setzen, was für uns den Schmerz so geil macht. Da trifft es sich gut, dass der aus dem Rems-Murr-Kreis stammende Ethnologe und Psychiater Prof. Dr. med. Dr. phil. Peter Kaiser im Juli letzten Jahres ein religionswissenschaftliches Buch: "Heilige Qual und die Lust am Schmerz - Spiritualität und Sadomasochismus" veröffentlichte (Verlag Traugott Bautz GmbH, ISBN 978-3-95948-129-8) und bereit ist, dies im Rahmen des Gesprächskreises vorzustellen, sodass wir mit ihm darüber ins Gespräch kommen können.

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Filmtipp zum Thema Anderssein

Auf der diesjährigen Berlinale wurde der Film "Pieles" des spanischen Regisseurs Eduardo Casanova gezeigt. In künstlerisch, durchgestylten Bildern erzählt er die Geschichte mehrerer, äußerlich andersartiger Personen, die sich im Laufe des Filmes miteinander verweben und stellt dabei die Suche nach Liebe, Beziehung und Sexualität in den Mittelpunkt.
Eine der Fragen, die der Film stellt, ist, woraus eine "Verunstaltung" besteht: in der äußerlichen, anderen Erscheinung oder in der mangelnden Akzeptanz bei der Begegnung mit anderen Menschen. Der Film überzeichnet das Thema der anderen, äußerlichen Erscheinung bis hin ins Extreme und utopische, wirkt dabei teils verstörend aber dennoch nie kitschig, vielmehr beklemmend komisch und dennoch bewegend.

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Religionswissenschaftliches Buch "Heilige Qual und die Lust am Schmerz: Spiritualität und Sadomasochismus"

Bereits im Juli 2016 veröffentlichte der Religionswissenschaftler und Neurologe Dr. Dr. Peter Kaiser sein Fachbuch: "Heilige Qual und die Lust am Schmerz: Spiritualität und Sadomasochismus". (Verlag Traugott Bautz GmbH, ISBN 978-3-95948-129-8).
In seinem Vorwort deutet Kaiser an, dass es sein Anliegen ist, den Dialog zwischen den Subkulturen zu fördern und lässt ahnen, dass man auch den Spirituell-Religiösen-Sektor der Gesellschaft als Subkultur erfassen kann.
Entsprechend finden sich in seinem Buch auch Kapitel über Religiosität und differenzierte Sexualität - zwischen Normalität und Psychopathologie, in denen er nicht nur Religiosität sondern auch Sexualität und im Besonderen Sadomasochismus von Psychopathologie abgrenzt.

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Stuttgarter Nachrichten über BDSM und Shades of Grey

Ob das Bild, das von BDSM durch die Bücher und Filme von "50 Shades of Grey" in die Öffentlichkeit drang, realistisch ist, hinterfragt Jacqueline Vieth in einem Artikel der Stuttgarter Nachrichten, der online am 02. April 2017 veröffentlicht wurde und auch in den Druckversionen einiger benachbarter Zeitungen erschien.
Dabei verweist sie auf Umfragen und eine Dissertation der Sexualwissenschaftlerin Kirstin Linnemann. Auch Aussagen von BDSM-Insidern werden zitiert und auf den pathologisierenden Diagnoseschlüssel der WHO hingewiesen mit Hinweis auf die Tatsache, dass auch Homosexualität vor einigen Jahren noch im ICD10 pathologisiert wurde. Der Artikel, der einmal nicht vom Gesprächskreis SundMehr initiiert wurde, erscheint wohltuend sachlich und aufklärend über SM, wobei ein wirklicher Vergleich zu Shades of Grey an sich nicht stattfindet, aber den Leser an das Thema heranführt.

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Rückschau SundMehr: Finden weibliche Subs leichter einen Dom?

Als Ergänzung der Frage nach Rollenklischees in der SM-Szene, trafen sich am 31. März 2017 10 Sadomasochisten und -innen zum Thema, ob weibliche Sub's leichter einen Dom finden oder nicht. Ob die von Sadomasochisten so vorausgesetzte Bedingung für eine Beziehung, dass sich zwei möglichst genau komplementäre Gegenstücke finden müssen, schon eine besondere Schwierigkeit für die Partnerwahl bildet, blieb dabei nicht diskutiert. Dennoch wurde überlegt, ob Frauen oder Männer mit dieser Schwierigkeit besser klar kommen.

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Termine im SMart Café Wien - April 2017

Ausstellung derzeit: RoteDiamantin, Eintritt frei, kein Dresscode - Ausstellung bis 25.5.2017

Sa, 1.4., ab 21 Uhr im ganzen Lokal: SMart Extreme Party – Motto: Häschen, Hase, Ei, Küken, Gelb, ... , Strict Dresscode: in Lack, Leder, Latex, Gummi, Uniform, CrossDressing, Fantasy, Metall, Korsett, Kinky … oder passend zum Motto – keine Alltagsbekleidung, Eintritt 9 € je Person (Eintritt frei für SMJG-, Alumni-, Youngblood- und Liebsein-Leute), SMart Extreme Party - jeder 1. Samstag im Monat

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26. Wave-Gotik-Treffen 2017 - 02.06.2017 - 05.06.2017 in Leipzig

Vom 2. bis 5.Juni werden wieder 20000 Gothics aus aller Welt in Leipzig erwartet um zum 26.Mal die internationale Familienzusammenkunft der Gothic-Szene zu feiern.

Das Wave-Gotik-Treffen ist in seiner Art in dieser Größe und mit seiner langen Geschichte weltweit einmalig: An rund 50 Orten, über die ganze Stadt verteilt, werden etwa 200 Bands und Künstler auftreten und dabei erneut alle Spielarten dunkler Musik aufführen: Von Future-Pop bis Goth-Metal, von EBM bis Apocalyptic Folk, von mittelalterlichen Klängen bis zu elegischem Post Punk. Neben bekannten Szenegrößen laden weniger bekannte, wirkliche „Undergroundbands“ und Künstler aus den Randbereichen der Szenemusik zu musikalischen Neuentdeckungen ein. Die Konzerte und Veranstaltungen des WGT finden an rund 50 Orten in ganz Leipzig statt, so etwa in den altehrwürdigen Gemäuern der Moritzbastei, in der neo-antiken Kuppelhalle Volkspalasts oder im historischen Stadtbad. Auch wundervolle klassische Musik gehört erneut zum WGT-Programm, darunter Opern, Kammermusik, Chor- und Orgelkonzerte.

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