Kanadische Studie zeigt das BDSM Neigungen offenbar ziemlich normal sind

Der Focus berichtet in seiner Onlineausgabe über eine kanadische Studie in der Wissenschaftler 1040 Personen nach ihren sexuellen Vorlieben befragt haben.

Danach gaben fast die Hälfte der Befragten sexuelle Vorlieben an die als "abnormale" sexuelle Neigungen im Sinne des "Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders" (DSM) gelten. Am häufigsten wurde Voyeurismus, gefolgt von FetischismusFrotteurismus und Masochismus angegeben.

Quelle: Focus

Artikel in 'Psychologie Heute' - 11/2015 "Warum wir lieben, wie wir lieben"

Die auch unter Fachleuten populäre Zeitschrift "Psychologie Heute" veröffentlichte bereits in der Novemberausgabe 2015 einen Artikel zum Thema "Warum wir lieben, wie wir lieben".
Nachdem Eingangs geschildert wird, wie eine erfolgreiche Geschäftsfrau jahrelang unter ihren Sehnsüchten nach Schmerzen und Vergewaltigungsphantasien litt und sie erst nach großer Überwindung ihrem Mann eingestehen konnte, wird das Phänomen abweichender sexueller Präferenzen erörtert, wobei festgehalten wird, Ergebnisse aus der Zwillingsforschung darauf hindeuten, dass der genetische Einfluss bei etwa 30 bis 40 Prozent liegt - der Rest aus biographischen Faktoren beruht. Zudem wird im folgenden auf eine zunehmend differenzierte Sichtweise von SM im Diagnostichen Standardwerk DSM-5 hingewiesen.

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Island entfernt u.a. BDSM aus der Liste der Krankheiten

Wie am 12. Dezember 2015 auf der Website "The Leatherstory.eu Fondation"
berichtet wird, hat die isländische Direktion für Gesundheit die
offizielle Empfehlung abgegeben Sadomasochismus,Fetischismus,
Transvestismus und fetischer Transvetismus aus der offiziellen Liste der
Krankheiten zu entfernen.

Island folgt nun als 5. Staat mit diesem Schritt zur Entfernung von BDSM
als Krankheit aus den jeweiligen nationalen ICD-Schlüsseln den
skandinavischen Staaten Dänemark (1994/95), Schweden (2009), Norwegen

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Bachelorarbeit über Frauen und SM veröffentlicht

Elise Missall verfasste die Bachelorarbeit "Identitäre Selbstverortung masochistisch/devoter Frauen im Spannungsfeld von Emanzipation und Unterwerfung". Teil des "Forschungsgegenstandes" waren auch die Schlagzeilen.

Ihre Arbeit stellt "eine diskursanalytische Untersuchung des SM-Magazins Schlagzeilen in Bezug auf weiblich-masochistische Identität im theoretischen Rahmen des Kommunikativen Konstruktivismus" dar.

Elise Missall befasst sich in in ihrer Arbeit mit der Frage "Welchen Möglichkeiten der Subjektpositionierung werden der sich als masochistisch und/oder devot verstehende Frau diskursiv angeboten, welchen gesellschaftlichen Fremdzuschreibungen sieht sie sich gegenüber und welche Möglichkeiten der Abgrenzung zu den angebotenen Identitäten bestehen?"

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Probanten für Studie zum Thema "Beziehungsmodelle" gesucht.

Jonah Wagner, Psychologie Student an der Universität Witten/Herdecke, schreibt aktuell seine Bachelorarbeit. Im Rahmen dieser sucht er für eine Studie zum Thema "Beziehungsmodelle" Probanten.

Nachstehend der Einladungstext:

"Es geht um den Zusammenhang von Persönlichkeitsfaktoren mit der Wahl einer monogamen oder polygamen Beziehungsform. Um mitmachen zu dürfen solltet ihr mindestens 16 Jahre alt sein und euch aktuell in einer Beziehung befinden.

Ob monogame Beziehung, offene Beziehung, Ehe oder sonstige Formen sind egal, Hauptsache ihr bezeichnet euch als in einer Beziehung lebend. (Solltet ihr in einer polyamoren Beziehung sein, könnt ihr ebenfalls mitmachen. Allerdings sind die Antwortformate auf zweier Beziehungskonstellationen ausgelegt da ich hauptsächlich monogame und polygame Paare untersuche. Ihr müsstet euch dann entsprechend nur auf einen Partner beziehen, falls ihr aktuell mehrere habt.)

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Anonyme Online-Umfrage zu "Sexuelle Devianz am Beispiel von BDSM sowie Fetisch"

Für eine wissenschaftliche Arbeit der hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung läuft vom 01.06.2015 bis zum 12.07.2015 eine anonyme Umfrage zum Thema "Sexuelle Devianz am Beispiel von BDSM sowie Fetisch".

Intention des Autor ist es, sich durch eine objektive, differenzierte Betrachtung für mehr Toleranz in Bezug auf BDSM/Fetisch in unserer Gesellschaft einzusetzen und eine Kriminalisierung von BDSMern und Fetischisten zu verhindern. Diese wissenschaftliche Arbeit soll objektiv für Aufklärung aller Parteien sorgen. Sowohl bei der Polizei als auch bei BDSM- und/oder Fetisch-Interessierten.

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Renommierter evangelischer Theologie zum Thema Homosexualität

Bislang leider noch nicht zum Thema, SM als abweichende sexuelle Neigung, aber zumindest zum Thema Homosexualität äußert sich der, vor allem im süddeuschen Raum bekannte und auch in konservativen Kreisen sehr angesehene, evangelische Theologe Prof. Dr. Siegfried Zimmer 2010 ins Leben gerufenen experimentellen Homepage Worthaus in Bild und Ton.

"Ein Blick in den Rückspiegel der Geschichte zeigt deutlich, dass Schwule und Lesben in christlich geprägten Gesellschaften genauso extremer Ausgrenzung und Verfolgung ausgesetzt waren wie in fast allen Gesellschaften auch nach dem Prinzip: Sozial geächtet, religiös verdammt." heißt es dort, wobei theologisch aufklärende Ergänzungen folgen.

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Dissertationsprojekt "Sadomasochismus und die mediale Darstellung ..."

Frau Sibylle Schulz, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kompetenzzentrum der Hochschule Neu-Ulm versucht in ihrer Dissertation "Sadomasochismus und die mediale Darstellung aus Sicht der Kommunikationswissenschaft und Sexualwissenschaft" Sadomasochismus in der Gesellschaft zu verorten.

Hierzu ist sie noch auf der Suche nach Personen, die selbstverständlich anonym an meiner Befragung teilnehmen möchten. Dabei ist es unerheblich, ob diese SM praktizieren oder nicht.

Interessierte Personen mögen sich bitte direkt mit Sibylle Schulz (s.u.) in Verbindung setzen.

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Umfrage Forschungsprojekt "BDSM Sexualitäten"

In Kooperation mit der BVSM e.V. und der Hochschule Merseburg wurde am 1.Februar 2014  ein Forschungsprojekt gestartet, dessen Ergebnisse zum Ziel haben sollen, die gesellschaftliche Situation von BDSM- orientierten Menschen zu verbessern.

Federführend dabei ist Kerstin L., ihres Zeichens seit November 2013 Leiterin des Arbeitskreises Wissenschaft und Forschung der Bundesvereinigung Sadomasochismus e.V..Kerstin hat Sozialwesen und Sexualwissenschaften studiert und arbeite seit langem wissenschaftlich zum Thema BDSM.

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Mitwirkende für BDSM Studie gesucht

Yvonne Hagedorn, Studentin an der Uni Hannover, sucht für ihre Bachelorarbeit zum Thema BDSM Menschen, die bereit wären, ihr einen Einblick in ihr persönliches BDSM zu geben.
Nachstehend der Einladungstext:

"Für meine Bachelorarbeit in Sozialwissenschaften zum Thema BDSM suche ich Menschen, die bereit wären, mit mir über ihr ganz persönliches BDSM zusprechen und mir einen kurzen Einblick in ihren Hintergrund zu geben.
Es handelt sich dabei um persönliche Interviews, die - je nach Redebereitschaft - ca. 2 Stunden dauern. Ich verpflichte mich zur Einhaltung größtmöglicher Anonymität, sodass die Identität aller Teilnehmer geschützt ist und bleibt.

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